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V. Von den elben


I

 

Von den elben wirt entsehen vil manic man,

sô bin ich von grôzer liebe entsên

von der besten, die ie dehein man ze vriunt gewan.

wil aber sî der umbe mich vên

Und ze unstaten stên,

mac si danne rechen sich

und tuo, des ich si bite. sô vreut si sô sêre mich,

daz mîn lîp vor wunnen muoz zergên.

 

II

 

Sî gebiutet und ist in dem herzen mîn

vrowe und hêrer, danne ich selbe sî.

hei wan muoste ich ir alsô gewaltic sîn,

daz si mir mit triuwen waere bî

Ganzer tage drî

unde eteslîche naht!

sô verlür ich niht den lîp und al die maht.

jâ ist si leider vor mir alze vrî.

 

III

 

Mich enzündet ir vil liehter ougen schîn,

same daz viur den durren zunder tuot,

und ir vremeden krenket mir daz herze mîn

same daz wazzer die vil heize gluot.

Und ir hôher muot

und ir schoene und ir werdecheit

und daz wunder, daz man von ir tugenden seit,

daz wirt mir vil übel - oder lîhte guot?

 

IV

 

Swenne ir liehten ougen sô verkêrent sich,

daz si mir aldur mîn herze sên,

swer dâ enzwischen danne gêt und irret mich,

dem muoze al sîn wunne gar zergên!

Ich muoz vor ir stên

unde warten der vröiden mîn

rehte alsô des tages diu kleinen vogellîn.

wenne sol mir iemer liep geschên?



(* 00.00.1150, † 00.00.1222)




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