Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht,

Es macht ein jeder ein traurig Gesicht.

Sie jammern und weinen:

Die Sonn′ will nicht scheinen!

Bei so vielem Regen

Wie kann man da legen

Den Kindern das Ei?

O weih, o weih!

Da sagte der König:

So schweigt doch ein wenig!

Lasst weinen und Sorgen

Wir legen sie morgen!


Das Gedicht "Der erste Ostertag" stammt von   (1809 - 1894).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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