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Im Schnee


Wie naht das finster türmende

Gewölk so schwarz und schwer!

Wie jagt der Wind, der stürmende,

Das Schneegestöber her!

 

Verschwunden ist die blühende

Und grüne Weltgestalt;

Es eilt der Fuß, der fliehende,

Im Schneefeld naß und kalt.

 

Wohl dem, der nun zufrieden ist

Und innerlich sich kennt!

Dem warm ein Herz beschieden ist,

Das heimlich loht und brennt!

 

Wo, traulich sich dran schmiegend, es

Die wache Seele schürt,

Ein perlend, nie versiegendes

Gedankenbrauwerk rührt!



(* 19.07.1819, † 15.07.1890)




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