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Liebe


Liebe? – Liebe darf ich dir nicht schenken:

Ach! das strenge Schicksal will es nicht;

Meiden muss ich dich – dies wird dich kränken;

Aber dich vergessen werd' ich nicht; -

 

Ach! Die Zeit wird deine Triebe lenken,

Folge guter Jüngling deiner Pflicht,

Ewig werth macht mir dein Angedenken,

Was für mich in deinem Herzen spricht.

 

Ein Gefühl, geläuterter als Liebe,

Gränzenlos wie deine Zärtlichkeit,

Freundschaft, wie vielleicht kein Mann sie beuth,

 

Sey Ersatz für hoffnungslose Liebe,

Sey der Dank für die besiegten Triebe,

Und der Lohn für deine Redlichkeit!



(* 24.03.1768, † 24.07.1839)




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