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Nach neuen Meeren


Dorthin - will ich; und ich traue

Mir fortan und meinem Griff.

Offen liegt das Meer, in′s Blaue

Treibt mein Genueser Schiff.

 

Alles glänzt neu und neuer,

Mittag schläft auf Raum und Zeit -:

 

Nur dein Auge - ungeheuer

 

Blickt mich′s an, Unendlichkeit!

 

Der du mit dem Flammenspeere

Meiner Seele Eis zerteilt,

Daß sie brausend nun zum Meere

Ihrer höchsten Hoffnung eilt.

Heller stets und stets gesunder,

Frei im liebevollsten Muss -

Also preist sie deine Wunder,

Schönster Januarius!



(* 15.10.1844, † 25.08.1900)




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