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Hoffnung


Hoffnung schlummert tief im Herzen

Wie im Lilienkelch der Tau

Hoffnung taucht, wie aus den Wolken

Nach dem Sturm des Himmels Blau

Hoffnung keimt,

ein schwaches Hälmchen

Auch aus nackter Felsenwand

Hoffnung leuchtet unter Tränen

Wie im Wasser der Demant

 

Schon so tausendfach betrogen

Armes, schwaches Menschenherz

Immer wendest du dich wieder

Gläubig trauernd himmelwärts

Wie Arachne unverdrossen

Täglich neue Netze spannt

Kreuze auch durch ihre Fäden

Täglich rauh des Schicksals Hand



(* 19.04.1800, † 05.02.1840)




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