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Mei Dachstubn


Logier in a Dachstubn,

Und da bin i gern,

Da siech i gar weit rum

In d′ Höh und in d′ Fern.

 

Da tramt mir der schönst Tram,

Wie d′ Engerln rum fliegn -

Die drunten, die sehns kam,

Die über oa Stiegn.

 

Da guck i frohseli

In d′ Himmelwelt naus,

Bis kummt z′letzt Micheli,

Da zieh i dann aus.

 

Mi tragts, wenns a wenig

Is weiter ins Grab,

Daß i - notabeni -

Net selber z′ steign hab.

 

Und hoff, wenn i dro kimm

Und ′s Sterbgewand onhab,

Daß i so an Tran nimm

Mit abi ins Grab.



(* 05.02.1808, † 23.09.1885)




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