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Kracht der Topf in Scherben


Kracht der Topf in Scherben,

fliegt er auf den Dung.

Menschlein, du mußt sterben,

bist du noch so jung.

Blumen müssen welken,

und die Kuh verreckt,

die wir heut noch melken,

daß der Eimer leckt.

Steine selbst zerfallen,

Länderspur verwischt.

Ton und Klang verhallen,

und das Licht erlischt.

Welten gehn in Stücke

ohne Rest und Spur.

Ewig lebt die Tücke′,

lebt das Unheil nur.



(* 06.04.1878, † 10.07.1934)




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