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Gekämpft hat meine Barke...


Gekämpft hat meine Barke

Mit der erzürnten Fluth.

Ich seh′ des Himmels Marke,

Es sinkt des Meeres Wuth.

Ich kann dich nicht vermeiden,

O Tod nicht meiner Wahl!

Das Ende meiner Leiden

Beginnt der Mutter Qual.

O Mutterherz, dich drücke

Dein Schmerz nicht allzusehr!

Nur wenig Augenblicke

Trennt uns des Todes Meer.

Dort angelangt, entweiche

Ich nimmermehr dem Strand:

Seh′ stets nach dir, und reiche

Der Landenden die Hand.



(* 05.07.1808, † 19.11.1825)




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