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Das schönste Lied verdanke...


Das schönste Lied verdanke

Ich oft der Gunst des Glücks:

Schnell naht′s wie ein Gedanke,

Ein Kind des Augenblicks.

Es blitzt durch das Gehirne,

Und steht vollendet da,

Wie Pallas man Zevs Stirne

Geharnscht entsteigen sah.

Ein Taucher schießt vom Strande

Hinab zum Meeresgrund,

Hascht eine Schaal′ im Sande,

Taucht auf und zeigt den Fund.

Die Menge Volkes sitzet

Auf des Gestades Moos, -

Die schönste Perl′ entblitzet

Der Muschel offnem Schooß.



(* 05.07.1808, † 19.11.1825)




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