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An Helene (2)


Helene, deine Schönheit ist für mich,

Was müden Wanderern ein Nachen, der

Sie sanft aus einem fernen Himmelsstrich

Hinüberleitet übers Meer

Zu heimatlicher Wiederkehr.

 

Von wilden Meeren, wo ich ohne Ruh

Umhertrieb, führt dein hyazinthen Haar,

Dein klassisches Gesicht, Najade du,

Mich Hellas′ frühem Glanze zu,

Der auch Roms Größe war.

 

Im Rahmen jener Nische in der Wand

Stehst du gleich einer Statue - sieh!

Die Lampe von Achat in deiner Hand!

Ah, Psyche, aus Regionen, die

Gelobtes Land!



(* 19.01.1809, † 07.10.1849)




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