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Hyazinthe


Zwiesprache möcht ich mit dir pflegen,

Du liebes frommes Wunderkind,

Von deines Atems mildem Segen

Fühl ich den Hauch so lieb und lind.

 

Doch ob der schöne Mund auch offen,

Schließt doch die Lippe sich nicht zu;

Ich kann auf keine Antwort hoffen,

Ich müßt ein Kind sein so wie du.

 

Aber warum die Blumen sind? Nicht allein um die Menschen zu ergötzen, wie sie dünkelhaft meinen.

Um ihrer selbst nur und ihrer hohen Aufgabe willen sind, prunken und duften sie.



(* 05.08.1835, † 15.02.1918)




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