Flockendichte Winternacht ...

Heimkehr von der Schenke ...

Stilles Einsamwandern macht,

daß ich deiner denke.

 

Schau dich fern im dunklen Raum

ruhn in bleichen Linnen ...

Leb ich wohl in deinem Traum

ganz geheim tiefinnen? ...

 

Stilles Einsamwandern macht,

daß ich nach dir leide ...

Eine weiße Flockennacht

flüstert um uns beide ...


Das Gedicht "Winternacht" stammt von (* 1871-05-06, † 1914-03-31).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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