15. August 1896

 

Nun sind die Sterne wieder

von blaßblauer Seide verhüllt,

nun Näh′ und Ferne wieder

von junger Sonne erfüllt.

Ihr weißen Wasser, die ihr

hinab zur Ebne springt,

oh sagt den Freunden, wie mir

das Herz heut singt und klingt.


Das Gedicht "Morgen" stammt von   (1871 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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