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Als Sie andere verliebt anblickte/ sahe er sie vernünfftig an


Du bist zwar gut genug/ doch warlich noch nicht schön/

Deßwegen wird die Welt dir nicht zu Diensten stehn.

Dein Kopf ist zwar geputzt/ doch mangeln ihm die Augen/

Die den Verstand und Geist uns zu entzünden taugen.

Die Tugend führet dir auch keinen Mann ins Hauß/

Um Geld und Hauß-Rath siehts auch ziemlich mager aus/

Drum hab ich gantz vergnügt die neue Wahl vernommen:

Denn der verlieret nichts/ der nichts durch dich bekommen.



(* 29.09.1680, † 16.08.1721)




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