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An Gastein


Wär′ dir sonst nichts zu Theil geworden,

Als deine Schönheit nur allein,

Genug war′s um aus Süd und Norden

Hieher zu zieh′n der Wand′rer Reih′n.

 

Und wär′ dir keine andre Gabe

Als deine Heilkraft zugesellt,

Du blieb′st, der Kranken Hort und Labe,

Ein köstlich Kleinod doch der Welt!

 

Doch wie erst nun, da, hold vermählet,

Sich Eines zu dem Andern schickt:

Zur Heilkraft, die den Körper stählet,

Die Schönheit, die den Geist erquickt.



(* 30.12.1814, † 05.07.1894)




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