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An deiner Brust


An deiner Brust ist meine Stelle,

In deinen Armen mein Asyl!

Mich warf des Sturm′s empörte Welle

An dieses bang ersehnte Ziel.

 

Die Gaben, die das Leben zieren,

Jedwedes Gut, das köstlich heißt,

Was ich besaß, mußt′ ich verlieren,

Daß du fortan mir Alles sei′st.

 

Jetzt, da ich Alles hingegeben,

Wird mir′s durch dich zurückgeschenkt,

Wenn unter wonnevollem Beben

Dein Mund auf meine Stirn′ sich senkt.



(* 30.12.1814, † 05.07.1894)




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