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An Pamphilio


Im Grase liegen!

Im Regengeträufel

Den Busen kühlen,

Den heißen!

Den du bewegst, Liebe,

Träumende;

Mich Träumer schiltst,

Der dich nur träumt, Liebe.

Nicht stören

Emse, Käfer, goldne Biene,

Eurer finstern Vesten,

Eurer sonnigen grünen Reiche

Verständig Gewimmel;

Nicht mich erhebend,

Euch beugen, weiche Halme.

Den rollenden Sand unter der Sohle,

Dein Schweigen, Natur, nicht brechen.

Nicht auf raschlendem Blatt

Mit dem Griffel dich wecken,

Genius! - Träumender!

Schön ruhender!

Dein Hauchen Abendwind! Überm Wasser!

Traube! - Herbstbereifte! - Dein Feuer!

Zu hauchen, mit schüchternen Lippen

In ihren Hauch,

Die meine Brust bewegt -

Die Liebe!



(* 04.04.1785, † 20.01.1859)




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