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Auff die befreyung Engellands


Ein rechter könig flieht/ eh man ihn noch verjagt/

Sein eidam hilfft ihm fort/ den er doch stets geplagt/

Armee und Flotte fällt/ bevor sie wird geschlagen;

Der nie das reich gesucht/ dem wird es angetragen.

Und dennoch fehlet es die rechten erben nicht.

Die kirche steht erlöst/ die freiheit auffgericht:

Und was man in Paris durch so viel hundert wochen

Mit klugheit überlegt/ ist nun wie glaß zerbrochen.

Mein leser dencke nicht/ aus furcht der prahlerey/

Daß diese that ein werck von hundert jahren sey:

Diß alles was man hier dich läst beysammen sehen/

Ist eine zeit/ ein jahr/ und einen tag geschehen.



(* 27.03.1665, † 15.08.1729)




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