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An den Hn. Land-Rath von Wulffen...


An den Hn. Land-Rath von Wulffen/ über die glückliche vermählung mit dem ältesten Fräulein von Danckelmann

 

Was vor in Griechenland am Paris ist geschehn/

Das können wir nunmehr bey deiner heyrath schauen;

Dann Juno heisset dich nach reichen Nymphen sehn/

Und Venus locket dir mit hundert schönen frauen.

Die Pallas aber trägt dir eine tochter an/

Die sie durch ihren sohn/ von Danckelmann/ gebohren.

Was thust du werthester? du fliehst der ersten wahn/

Und hast die dritte dir zur liebsten außerkohren.

Ach hätte Paris so/ wie du anitzt/ gedacht/

So wäre Troja nicht in feur und blut vergangen!

Dann dein exempel lehrt/ daß/ wer nach tugend tracht/

Auch stand und schönheit kan mit seiner braut erlangen.



(* 27.03.1665, † 15.08.1729)




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