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Lobpreisung des Friedens


Den Menschen Herrliches gebiert der Friede,

Reichtum und Blüte süßberedter Kunst.

Den Göttern brennt auf marmornen Altären

das Fleisch der Rinder und geflockten Lämmer

in goldner Flamme. Jugend denkt an Kämpfe

der Arena, denkt an Flötenspiel und Tanz.

Am Eisenband der Schilde webt die Spinne

ihr Netz. Gespitzte Lanzen, Doppelschwerter

zerfrisst der Rost. Die Erztrompete schweigt.

Von unsern Lidern wird der milde Schlummer,

der herzbelebende, nicht fortgescheucht.

Die Straßen sind durchblüht von heitren Festen;

zum Lobpreis der schönen Knaben glüht Gesang.



(* unbek., † unbek.)




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