Wie lieblich und fröhlich,

Zu schweben, zu singen;

Von glänzender Höhe

Zur Erde zu blicken!

 

Die Menschen sind töricht,

Sie können nicht fliegen;

Sie jammern in Nöten,

Wir flattern gen Himmel.

 

Der Jäger will töten,

Dem Früchte wir pickten;

Wir müssen ihn höhnen,

Und Beute gewinnen.


Das Gedicht "Die Vögel" stammt von   (1767 - 1845).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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