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Laß tief in dir mich lesen


Laß tief in dir mich lesen,

Verhehl auch dies mir nicht,

Was für ein Zauberwesen

Aus deiner Stimme spricht!

 

So viele Worte dringen

Ans Ohr uns ohne Plan,

Und während sie verklingen,

Ist alles abgetan.

 

Doch drängt auch nur von ferne

Dein Ton zu mir sich her,

Behorch ich ihn so gerne,

Vergeß ich ihn so schwer!

 

Ich bebe dann, entglimme

Von allzu rascher Glut:

Mein Herz und deine Stimme

Verstehn sich gar zu gut!



(* 24.10.1796, † 05.12.1835)




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