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Dein Haupt an meine Brust gelegt


Dein Haupt an meine Brust gelegt,

Schließe die Augen zum Schlummer!

Die Wonne, damit das Herz sie erträgt,

Muß ruhen, gleich dem Kummer!

 

Nur matt, wie über Wellen das Bild

Von zitterndem Laub und Gestäude,

Gleite durch deinen Traum und mild

Die Erinnrung vergangner Freude!

 

Wenn du Erquickung geschlürft hast still

Aus des Schlafs sanft quellenden Bronnen,

Mit meinen Küssen dann, Mädchen, will

Ich dich wecken zu neuen Wonnen.



(* 02.08.1815, † 14.04.1894)




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