Rebuff verfolget mich; ihn darfst du nicht erbittern:

Und Arbas; doch auch er ist dir ein Matador:

Selbst Struma; »Struma selbst?« Du widersprichst nicht Rittern,

Und wie schwingt Struma sich aus Staub und Nacht empor!

Urgande will sich mehr, als alle die, erkühnen:

Du bist ein Wittwenfreund, und sie ist reich, Reptill.

Mein Gönner, lebe wohl! Nicht Sklaven mag ich dienen:

Frei muß der Stolze sein, der mir gebieten will.


Das Gedicht "An Reptill" stammt von (* 1708-04-23, † 1754-10-28).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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