»Man muß nicht müssen,« sagt ein deutscher Dichter,
Ein andrer, und der größte unter allen:
»Der Mensch ist nicht geboren, frei zu sein.«
Hat Einer Unrecht und der Andre Recht?
Und wer von Beiden dieses oder jenes?
O schwierig! Aber halt, da fällt mir ein:
Am Ende haben Recht und Unrecht Beide.
Der Mensch ist frei, doch er bedarf ein Muß.
Nun gut, so schaffe selbst dir einen Zwang,
Ein Muß der Pflicht, dann dienst du, aber frei.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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