Wie bin ich sonst so straff geschritten,

Noch als ich in die siebzig kam, –

Ist mir der Nerv entzwei geschnitten?

Wie schleich' ich jetzt so schlaff und lahm!

 

O schlimm! Doch in des Unmuts Tiefen

Bleibt etwas mir, das mich ergetzt:

Als ich so rüstig lief, da liefen

Die Verse nicht so gut wie jetzt.


Das Gedicht "Trost" stammt von   (1807 - 1887).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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