Nach Florenz mit schwerer Seele

Zog Vittor Emmanuele:

Schicksal ruft in große Bahnen,

Neigung hängt am Sitz der Ahnen.

Kaum verschmerzt –: zum Tiberstrom!

Heißt die Losung, auf nach Rom!

Nord und Süd, Süd und Nord –

Breite Kluft von Hier zu Dort!

Leichter eint sich Art und Sitte,

Steht die Mitte in der Mitte,

Leichter wölbte sich der Dom,

Läg' am Maine unser Rom.


Das Gedicht "Mitte" stammt von   (1807 - 1887).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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