Nun ist das Licht im Steigen,

Es geht ins neue Jahr.

Laß deinen Muth nicht neigen,

Es bleibt nicht, wie es war.

So schwer zu sein, ist eigen

Im Anfang immerdar,

Am Ende wird sich′s zeigen,

Wozu das Ganze war.

Nicht zage gleich dem Feigen

Und klag′ in der Gefahr!

Schwing auf zum Sonnenreigen

Dich schweigend wie der Aar!

Und wenn du kannst nicht schweigen,

So klage schön und klar!


Das Gedicht "Nun ist das Licht im Steigen" stammt von   (1788 - 1866).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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