Ich will, wann ich gestorben werde sein,

Als Blume blühn aus meines Grabes Staube:

Daß, die mich tötet jetzt, mich pflücke fein,

Und Liebe noch einmal mein Leben raube.

 

Ich will, wann ihre schöne Hand mich pflückt,

Daß sie nicht wisse, wen sie also pflücke;

Daß sie, mit der ich lebend mich geschmückt,

Im Tode doch mit mir einmal sich schmücke.


Das Gedicht "Letzter Schmuck" stammt von   (1788 - 1866).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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