Du bist die Ruh,

Der Friede mild,

Die Sehnsucht du,

Und was sie stillt.

 

Ich weihe dir

Voll Lust und Schmerz

Zur Wohnung hier

Mein Aug und Herz.

 

Kehr ein bei mir

Und schließe du

Still hinter dir

Die Pforten zu.

 

Treib andern Schmerz

Aus dieser Brust!

Voll sei dies Herz

Von deiner Lust.

 

Dies Augenzelt

Von deinem Glanz

Allein erhellt,

O füll es ganz!


Das Gedicht "Kehr ein bei mir" stammt von   (1788 - 1866).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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