Wenn Menschen fröhlich sind, wie ist es eine Frage?
Die, ob sie auch gut sei′n, ob sie der Tugend leben;
Dann ist die Seele leicht, und seltner ist die Klage
Und Glauben ist demselben zugegeben.
Gedichte
Friedrich Hölderlin
Wenn Menschen fröhlich sind, wie ist es eine Frage?
Die, ob sie auch gut sei′n, ob sie der Tugend leben;
Dann ist die Seele leicht, und seltner ist die Klage
Und Glauben ist demselben zugegeben.
Das Gedicht "Für Wilhelm Waiblinger" stammt von Friedrich Hölderlin (1770 - 1843).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.