Freundschaft, Liebe, Kirch und Heilge, Kreuze, Bilder,

Altar und Kanzel und Musik. Es tönet ihm die Predigt.

Die Kinderlehre scheint nach Tisch ein schlummernd müßig

Gespräch für Mann und Kind und Jungfraun, fromme Frauen;

Hernach geht er, der Herr, der Burgersmann und Künstler

Auf Feldern froh umher und heimatlichen Auen,

Die Jugend geht betrachtend auch.


Der Text des Gedichts "Freundschaft, Liebe, Kirch" stammt von (* 1770-03-20, † 1843-06-07).




Weitere gute Gedichte von Friedrich Hölderlin zum Lesen.



Zur Startseite: Gedichte