Der graue Wolkenhimmel
Schaut her, wie trüb gesinnt,
Fast wie sonst Betteshimmel
Auf mich als krankes Kind.
Dann bat ich: "Mutter höre,
Zieh' die Gardinen vor!"
Sorgsam, daß nichts mich störe,
Schloß sie das seid'ne Tor.
Dann konnt' ich ruhig schlafen,
Die Krankheit fühlt' ich kaum,
Von Wald und frommen Schafen
War grün und weiß mein Traum.
Mutter, aus ew'gen Sphären
Siehst du, was ich verlor.
Zieh' diesen kranken Zähren
Die letzte Decke vor!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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