Wenn alles eben käme, wie du gewollt es hast,

und Gott dir gar nichts nähme und gäb′ dir keine Last,

wie wär′s da um dein Sterben, du Menschenkind, bestellt?

Du müßtest fast verderben, so lieb wär′ dir die Welt!

 

Nun fällt - eins nach dem andern -manch süßes Band dir ab,

und heiter kannst du wandern gen Himmel durch das Grab;

dein Zagen ist gebrochen, und deine Seele hofft. -

Dies ward schon oft gesprochen, doch spricht man′s nie zu oft.


Das Gedicht "Trost" stammt von   (1777 - 1843).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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