Allem schöne gute Nacht,

was da schläft und was noch wacht:

Kindern goldne Weihnachtsbäume,

Knaben Kampf– und Minneträume,

Jungfraun reiner Unschuld Walten,

Dichtern glänzende Gestalten,

Müttern aus prophet′schen Bronnen

ihrer Kinder Künf′ge Wonnen,

Männer hoher Taten Mahnung,

Greisen nahen Friedens Ahnung;

allem schöne gute Nacht,

was da schläft und was noch wacht.


Das Gedicht "Gute Nacht" stammt von   (1777 - 1843).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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