Grüß' Dich Gott, mein Röselein,
Schön und klein und sanft du bist:
Wie sie so anmutig ist!
Röselein, gern seh' ich Dich!
Bleib' so still und lieb und rein:
bleib' so ewig jung und mein!
Röslein mein, o denk' an mich!
Purpurrot und grün Dein Stiel:
Geist und Anmut hat sie viel!
Röslein, Dich, Dich liebe ich!
Zart drück' ich dich an den Mund:
Nehme Abschied, bleib gesund!
Blättlein klein, o bleibet frisch,
Ihres Zweiges dunkelgrün:
Ach, ich muß von dannen zieh'n!
Röslein, nein, es war nur Scherz:
Ewig, ewig bleib' ich Dein!
Ewig bleibst Du lieb und fein!
Röselein, o grüß dich Gott,
Schön und frisch und mein Du bist:
Voll mein Herz vor Freuden ist!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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