So blau die Nacht!
Es rauscht die Linde
Von Märchen sacht
Im leisen Winde.

In`s Tal hinein
Glühwürmchen fliegen
Wie Lichterschein
In grünen Wiegen.

Es schlagen sacht
Zwei Nachtigallen,
Die ganze Nacht
Hört` ich es schallen.

Was ich gedacht,
Wie könnt` ich`s sagen!
Ich muß die Nacht
Im Herzen tragen.


Das Gedicht "So blau die Nacht" stammt von   (1839 - 1890).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte