Es rauschen die Bäume,

Es golden die Sterne

Am nachtblauen Himmel.

Wir warten auf Träume.

Jetzt wagen wir leise

Die kleinen Gebete.

Gott mög uns behüten

Zur nächtlichen Reise.

Es golden die Sterne

Im einsamen Weiher.

Ein Mondvogel irrt noch

In nachtblauer Ferne.


Das Gedicht "Sternenlied" stammt von   (1894 - 1931).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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