Gern bin ich sangerbötig
Zu jeder deutschen Feier:
Hier aber ist nicht nöthig
Mein Lied und meine Leier.
Alt Heidelberg, der Feinen,
Natur und Art und Geist
Zu singen ist des Einen,
Der Joseph Victor heißt.
Gott Odhin hat die Lüfte,
Erdhöhle hat der Zwerg,
Der Riese Felsenklüfte
Und Scheffel Heidelberg.
Das Gedicht "Zu der Scheffelfeier in Heidelberg" stammt von Felix Dahn (1834 - 1912).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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