Dein Auge ist grün und kalt wie ein Alpensee,
gespeist vom reinen Ewigen-Schnee.
Drin ruht im dunkeln Felsengrund
verwunschen ein Schatz, von Gold und Rubinen schwer.
Davon hat Kunde nur ein Dichtermund. -
Sonst weiß es keiner mehr.
Gedichte
Ernst Wilhelm Lotz
Dein Auge ist grün und kalt wie ein Alpensee,
gespeist vom reinen Ewigen-Schnee.
Drin ruht im dunkeln Felsengrund
verwunschen ein Schatz, von Gold und Rubinen schwer.
Davon hat Kunde nur ein Dichtermund. -
Sonst weiß es keiner mehr.
Das Gedicht "Einer Frau" stammt von Ernst Wilhelm Lotz (1890 - 1914).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.