Obwohl du Margot heißt, muß ich dich preisen.

Gewöhnlich sind die Margot, Gerda, Ellen

Mir allzu linienhaft zum Beigesellen

und zu empfindsam, um damit zu reisen.

 

Verlieb ich mich schon in ein Mädchen sterblich,

So heiß′ es Trude, Miezl, Käthi, Annchen.

Die Namen Margot, Ingrid und noch manchen

Find zu ästhetisch ich, zu kunstgewerblich.

 

Man edet Liebe, küßt sich mit den Psychen

bei Helga, Irmgard, Edith und Elfriede.

Du bist, mein Schatz, fürs Körperlich-Solide,

und darum, Margot, nenn′ ich dich Mariechen.


Das Gedicht "Margot" stammt von   (1878 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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