An dem kleinen Himmel meiner Liebe

will - mich dünkt - ein neuer Stern erscheinen.

Werden nun die andern Sterne weinen

an dem kleinen Himmel meiner Liebe?

 

Freut euch, meine Sterne, leuchtet heller!

Strahlend steht am Himmel, unverrücklich

eures jeden Glanz und macht mich glücklich.

Freut euch, meine Sterne, leuchtet heller!

 

Kommt ein neuer Stern in eure Mitte,

sollt ihr ihn das rechte Leuchten lehren.

Junge Glut wird euer Licht vermehren,

kommt ein neuer Stern in eure Mitte.

 

An dem kleinen Himmel meiner Liebe

ist ein Funkeln, Glitzern, Leuchten, Sprühen.

Denn ein neuer Stern beginnt zu glühen

an dem kleinen Himmel meiner Liebe.


Das Gedicht "An dem kleinen Himmel meiner Liebe" stammt von   (1878 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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