Ich möchte Gott sein und Gebete hören

und meine Schutz versagen können

und Menschenherzen zunichte brennen

und Seelenopfer begehren.

Und möchte Erde, Welt und All vernichten

und Trümmerhaufen über Trümmer schichten.

Dann müßte ein Neues entstehn -

und das ließ ich wieder vergehn.


Das Gedicht "Ich möchte Gott sein..." stammt von   (1878 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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