Ich möchte Gott sein und Gebete hören

und meine Schutz versagen können

und Menschenherzen zunichte brennen

und Seelenopfer begehren.

Und möchte Erde, Welt und All vernichten

und Trümmerhaufen über Trümmer schichten.

Dann müßte ein Neues entstehn -

und das ließ ich wieder vergehn.


Das Gedicht "Ich möchte Gott sein..." stammt von (* 1878-04-06, † 1934-07-10).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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