Ich sah durch ein hohes, goßes Loch.

Ist Nichts darin? - Doch! scholl es. - Doch!

Und ich suchte und suchte und grub nach dem Nichts. -

Da quoll aus dem Loch eine Garbe Lichts. -

Ich habe das Nichts gefunden, -

Und mir um die Stirn gewunden.


Das Gedicht "Das Nichts" stammt von (* 1878-04-06, † 1934-07-10).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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