Wann, wann erscheint der Morgen,
Wann denn, wann denn!
Der mein Leben löst aus diesen Banden?
Ihr Augen, vom Leide so trübe,
Saht nur Qual für Liebe,
Saht nicht eine Freude,
Saht nur Wunde auf Wunde,
Schmerz auf Schmerz mir geben,
Und im langen Leben
Keine frohe Stunde.
Wenn es endlich doch geschähe,
Daß ich säh′ die Stunde,
Wo ich nimmer sähe!
Wann erscheint der Morgen,
Der mein Leben löst aus diesen Banden?
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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