Denk′ mal, wir beide
Zwischen feurigem Zigeunervolk
Auf der Haide!
Ich zu Deinen Füßen liegend,
Du die Fiedel spielend,
Meine Seele einwiegend,
Und der brennende Steppenwind
Saust um uns!

…Aber die Mariennacht verschmerz′ ich nicht!
Die Mariennacht -
Da ich Dich sah
Mit der Einen…
Wie duftendes Schneien
Fielen die Blüten von den Bäumen.
Die Mariennacht verschmerz′ ich nicht,
Die blonde Blume in Deinen Armen nicht!


Das Gedicht "Eifersucht" stammt von   (1869 - 1942).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Weitere gute Liebesgedichte zum schmökern.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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