Mein Schleswig-Holstein, tief im Schnee versiegelt,

Wie lieb ich dann dich erst, mein Wiegenland:

Du hast die Türen alle fest verriegelt,

Und deine Knicks sind Wetterschirm und Wand

Bis sich in deinen Fenstern wieder spiegelt

Des Sommers roter Abendsonnenbrand.

Mein Schleswig-Holstein, tief im Schnee vermummt

Nie bist du laut, nun bist du ganz verstummt.


Das Gedicht "Mein Schleswig-Holstein" stammt von   (1844 - 1909).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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