Wenn sanft du mir im Arme schliefst,

Ich deinen Atem hören konnte,

Im Traum du meinen Namen riefst,

Um deinen Mund ein Lächeln sonnte -

Glückes genug.

 

Und wenn nach heißem, ernstem Tag

Du mir verscheuchtest schwere Sorgen,

Wenn ich an deinem Herzen lag,

Und nicht mehr dachte an ein Morgen -

Glückes genug.


Das Gedicht "Glückes genug" stammt von (* 1844-06-03, † 1909-07-22).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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