Sonne willst du untergehen

O so schicke erst die Sterne

Daß die Nacht mich nicht bezwinge

Wenn ich ihr die Botschaft bringe

Wiedersehen, Wiedersehen

Ist nicht ferne.

 

Still beschauet mich ihr Bäume

Und ihr weißen Marmorbilder

Und ihr Quellen, lustge Bronnen,

Bald ist euch der Freund entronnen

Sinket nieder grünen Räume

Tauet milder.

 

Sonne bist du untergangen

O so schicke bald die Sterne

Daß die Nacht mich zu ihr bringe

Daß ich ihr die Botschaft singe

Wie verlangen und erlangen

Nicht mehr ferne.


Das Gedicht "Sonne willst du untergehen..." stammt von   (1778 - 1842).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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